Broicher Pfingst-Spektakulum

Öffnungszeiten:

Fr:  15:00-22:00 Uhr

Sa:  13:00-22:00 Uhr

So:  11:00-22:00 Uhr

Mo: 11:00-19:00 Uhr

 

Veranstaltungs-Adresse:

45479 Mülheim a.d. Ruhr, Am Schloss Broich 28-32

 

 

 

(Jahreskarten berechtigen zum mehrmaligen Eintritt aller H&E-Veranstaltungen auf Schloß Broich und sind erhältlich an den Tageskassen und in der Mülheimer Touristinfo, Tel.: 0208 / 960 960)

 

Parken:

 

Besucherparkplatz: Bergstraße/Stadthalle (kostenpflichtig)

 

Schloss Broich

Seit 20 Jahren ist das malerische Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr nunmehr ein Magnet für die Mittelalterbegeisterten an der Ruhr. Das Geburtsschloss der Königin Louise von Preußen, zugleich eine der ältesten Steinburgen Deutschlands, beherbergt am Pfingstwochenende eine gewaltige Zahl  an Rittern, Edeldamen, Handwerkern und Hökerern.

Das opulente Ritterturnier schlägt Jahr für Jahr tausende von Besuchern in seinen Bann. Treten Sie ein durch die Pforten der Burg und lassen Sie sich entführen in die Zeit des hohen Mittelalters.

 

 

Markttreiben:

„Der Markt ist eröffnet, Spielleut spielt auf.“ Mit diesen Worten des Herolds wird seit vielen Jahren traditionell das Treiben auf mittelalterlichen Märkten eröffnet. Das bunte Markttreiben voller Lebenslust zieht Menschen aus der gesamten Region an. Händler aus allen Teilen des mittelalterlichen Europas bieten ihre Waren feil. Filzwaren und Tuche von der Seidenstraße. Bernstein von der Ostsee, Lederwaren aus Spanien und Portugal. Heimische Holzwaren und Imkerprodukte, sind nur einige wenige Beispiele für den Variantenreichtum des Marktes. Die Düfte des Räucherwerks durchziehen die engen Gassen. Lautstark preien die Tavernen ihre erlesene Auswahl  an Bieren, Weinen und Säften an.  Die Esse des Schmiedes, mit ihren Rauchschwaden, bietet einen lange vergessenen Anblick. Spielleute heischen um die Gunst des Volkes und Jongleure zeigen ihre verblüffenden Tricks. Treten Sie näher und lassen Sie sich verzaubern.

 

 

Lagerleben:

Viele mittelalterliche Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, mittelalterliches Leben so nah wie möglich am eigenen Leib zu erfahren. Mehrere hundert aktive Teilnehmer kommen jedes Jahr nach Broich. Sie hüllen sich in mittelalterliche Gewänder, schlafen auf Stroh in historisch nachempfundenen Zelten und kochen über offenem Feuer nach mittelalterlichen Rezepten. Während sich die Männer an den Waffen üben und gern auch ihre Waffen und Rüstungen dem interessierten Publikum erklären, sind die Frauen mit Handarbeiten wie Nähen, Sticken oder Brettchenbortenweben beschäftigt. Auch die Kleinsten sind dabei, sie toben mit Holzschwertern bewaffnet durch das Lager - das “Hobby Mittelalter” vereint viele Generationen. Von Kelten über Wikinger bis hin zu Hochmittelalter- Darstellern ist eine breite Palette mittelalterlicher Darsteller vertreten, selbst ein Samurai, ein Ritter des japanischen Mittelalters wurde schon gesichtet.

 

 

Die Geschichte von Schloss Broich:

Zum Schutz gegen die einfallenden Wikinger, die im Winter 883 in Duisburg ihr Winterquartier einrichteten, ließ Herzog Heinrich im heutigen Mülheimer Stadtteil Broich, am Ufer der Ruhr, ein befestigtes Militärlager errichten. Sein Ziel: Der Schutz der seinerzeit wichtigsten Handesstraße, des Hellweges, der an dieser Stelle die Ruhr kreuzte. Die ovale Ringmauer und die kleine Anlage im Inneren sind die Keimzelle des heutigen Schloss Broich.

Nachdem die Wikinger vertrieben worden waren, war die kleine Burg längere Zeit verlassen, bis sie während des 11.- 13.  Jahrhunderts wieder auf- und umgebaut wurde. 1240 wird die Burg, inzwischen eine kleine Festung mit hohen Mauern, Bergfried und Zwinger, auf eine harte Probe gestellt: Der Kölner Erzbischof führt Krieg gegen die Grafen von Jülich, Limburg und von Berg, die gräflichen Vasallen verteidigen die Burg erfolgreich. 1443 wird die Burg erneut von Truppen des Kölner Erzbischofes belagert und schließlich eingenommen, der Bergfried stürzt ein, ein Feuer erledigt den Rest.

Die Burg wird wieder auf- und umgebaut, neue Gebäude entstehen, bis Schloss Broich im späten 16. Jahrhundert in die Wirren des 80jährigen Krieges gerät, in dem die Spanier um Provinzen in den Niederlanden kämpfen. Der Burgherr, Graf Wirich von Daun-Falkenstein, kann die Anlage nicht gegen 5000 Spanier mit schweren Kanonen halten und wird 6 Tage später von den spanischen Besatzern ermordet. Der Sohn des Grafen, Wilhelm, übernimmt Mitte des 17. Jhdt. den erneuten  Wiederaufbau des Schlosses, aus dem ehemaligen gotischen Palas entsteht im Schlosshof ein zweistöckiger Wohnflügel mit einem achteckigen Turm. Als Wilhelms einziger Erbsohn ebenfalls ermordet wird, beginnt die Anlage nach seinem Tod zu verfallen.

Erst Ende des 18. Jahrhunderts gerät Schloss Broich wieder ins Visier der gräflichen Nachfahren: Luise, eine junge Gräfin wächst hier auf und gilt als sehr beliebt im Volk - sie heiratet später den König von Preußen und gilt als Stil-Ikone ihre Zeit. Ihr Leben ist geprägt vom Kampf Ihres Mannes gegen Napoleons Truppen, doch sie stirbt früh. Unter Napoleon wird die Herrschaft Broich aufgelöst, das Schloss gerät auf dem Wiener Kongress wieder an Preußen, und wird schließlich an einen Privatmann verkauft, der zahlreiche Nebengebäude abreißen läßt und dem Schloss sein klassizistisches Aussehen verleiht. 1938 wird die Stadt Mülheim neuer Eigentümer, in den 1970er Jahren finden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen statt.

Heute ist im Schloss die Mülheimer Stadtmarketing & Tourismus GmbH, kurz MST, untergebracht, desweiteren wird das Schloss für zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlichster Couleur genutzt.

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